„Under Ground“ von S. L. Grey

Jan 10, 2017 | 5 von 5, Bücher, Rezensionen | 0 Kommentare

Als 2012 laut Maya Kalender die Welt untergehen sollte, waren die Prepper in Amerika in aller Munde und auf allen TV Kanälen zu sehen. Zum Beispiel die Menschen, die wie im Film „10 Cloverfield Lane“ einen unterirdischen Bunker im eigenen Garten verbuddelt haben.

Wer etwas mehr Geld hat, muss nicht im eigenen Garten buddeln sondern kauft sich ein Apartment in einem unterirdischen Hochhaus, mit Pool, Fitnessstudio, … rundum sorglos Paket.

Kein Scherz, HIER ist der Link zu dem Galileo Beitrag darüber. Der Thriller „Under Ground“ spielt in genau so einem Luxusbunker, dem „Sanctum“.

Ein tödlicher Grippevirus treibt die Menschen in den Untergrund. Doch wie sicher ist so ein Bunker eigentlich wirklich? Wer regiert dort unten, wer darf wichtige Entscheidungen treffen? Und die vielleicht wichtigste Frage, die man sich stellen sollte bevor man sich unter der Erde einschließen lässt:

Wie kommt man aus dem Bunker wieder raus?

Under Ground von S. L. Grey - Das Sanctum - der Luxusbunker

„Under Ground“ von S. L. Grey

Under Ground von SL Grey

„Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.“

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Meine Meinung

Würden wir uns freiwillig in einem Luxusbunker einsperren lassen und dafür auch noch eine Menge Geld bezahlen? Wenn es hart auf hart kommt und man die nötigen Mittel hat, würde wahrscheinlich niemand nein sagen.

Menschen die sich jedoch jetzt schon ernsthaft auf den Weltuntergang vorbereiten sind eine ganze besondere Spezies Mensch, die ich immer wieder faszinierend finde und die „Under Ground“ zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

Denn, im Mittelpunkt der Geschichte stehen eindeutig die Protagonisten. Was auch sonst, die können ja nirgendwo hin. Die Katastrophe die draußen in der Welt passiert bekommt man nur ganz am Rande mit, obwohl sie allgegenwärtig über die Fernsehbildschirme im „Sanctum“ flimmert.

Auf dem Bildschirm gestikuliert eine Fox-Reporterin mit weißem Mundschutz im Gesicht in die Kamera. Hinter ihr hieven Männer und Frauen in Tarnuniformen stapelweise Leichensäcke auf Lastwagen. In der Tickerzeile am unteren Bildschirmrand steht: ‚WESTKÜSTE BEREITET SICH AUF MASSENSTERBEN VOR.‘
Under Ground - S L Grey - Bunker Eingang

Deswegen ist „Under Ground“ auch keine Dystopie, sondern eher ein Experiment.

Was passiert wenn man 16 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in einen Bunker einsperrt und den Schlüssel wegwirft? Was macht das mit den Menschen, wenn unter ihnen vermutlich ein Mörder ist? Wenn die Wasservorräte verschwendet werden und zu Neige gehen?

Die Einzelheiten verrate ich euch jetzt natürlich nicht, das würde euch die Entwicklung der Geschichte nur ruinieren. Es sei aber gesagt, dass ich bis zum Ende nicht wusste, wer der Mörder ist, ob es wirklich ein Mord war, ob und wer aus dem Bunker überhaupt nochmal raus kommt… „Under Ground“ hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und sogar noch auf der letzten Seite überrascht.

Es ist beunruhigend, spontan nicht mehr zu wissen, wie lange wir schon hier sind, obwohl es nicht mehr als zwei, drei Tage sein können.

Das Autorenduo S. L. Grey sollte man auf keinen Fall aus den Augen verlieren, solange man ihnen nicht Nachts im Dunkeln oder irgendwo unter der Erde begegnet. Die beiden können einem echt Angst machen.

Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. #Unbestechlich #WennDannNurMitSchokolade 

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Meine Bewertung: 5/5

Bilder unter Creative Commons Lizenz von Flickr: Morten JensenKate Brady

"Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers

Klappentext:

Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär (Untertitel: „Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären, mit zahlreichen Illustrationen und unter Benutzung des Lexikons der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller.“) ist der erste Zamonien-Roman von Walter Moers (Erstausgabe: 1999). Moers schildert hier das Leben seines Protagonisten Käpt’n Blaubär und wendet sich dabei im Gegensatz zu den Käpt’n Blaubär-TV-Episoden in der Sendung mit der Maus nicht nur an Kinder, sondern ebenfalls an erwachsene Leser.

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"Die Seiten der Welt" von Kai Meyer

Klappentext:

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.

Noch weiß sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schwebt. Denn Furias Familie wird von mächtigen Feinden bedroht - und die trachten auch ihr nach dem Leben. Der Kampf gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher beginnt.

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"Das Mädchen" von Stephen King

Klappentext:

"Um zehn Uhr sitzt Trisha noch im Auto ihrer Mutter. Um halb elf hat sie sich im Wald verirrt. Um elf Uhr versucht sie, sich nicht zu fürchten. Nicht daran zu denken, dass Leute, die sich verirren, vielleicht nie mehr zurückkehren.

Hunger und Durst, Insekten und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit – Trisha hat dem Grauen der Wälder wenig entgegenzusetzen.

Und vor allem nicht dem, was sich aufgemacht hat, sie heimzusuchen …"

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"Tintenherz" von Cornelia Funke

Klappentext:

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor ...

Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

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