[TBTB] „Schmitz‘ Häuschen“ von Ralf Schmitz

Feb 26, 2015 | Bücher | 0 Kommentare

Den „Throwback Thursday“ mit Büchern gibt es heute mal auf Deutsch. Auf Englisch wäre es nämlich etwas schwer zu erklären…

Euch kann ich einfach sagen: der Kleine von den dreisten Drei, oder der Sunny von den Sieben Zwergen mit den Männern allein im Wald… und ihr wisst bestimmt schon wen ich meine. Ralf Schmitz natürlich! Bei dem war ich nämlich letzte Woche im super tollen Live-Programm (und habe immer noch Lach-Muskelkater, im Bauch und im Gesicht), und passend zum Programm gibt es von ihm auch ein neues Buch.

„Schmitz‘ Häuschen“ von Ralf Schmitz

schmitz„Ralf Schmitz baut um – und ist kurz davor durchzudrehen. Denn nichts läuft nach Plan: Maurer ziehen Wände auf der falschen Etage hoch, Maler verputzen abgeklebte Fenster, und Elektriker montieren Lichtschalter, bei deren Betätigung die Dachluke aufgeht.“

Ralf Schmitz hat als Autor und Comedian eine Sache besonders gut drauf: er spricht einem aus der Seele. Egal ob es um Haustiere („Schmitz‘ Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal„) oder die Mama („Schmitz‘ Mama: Andere haben Probleme, ich hab Familie„) oder wie in „Schmitz‘ Häuschen: Wer Handwerker hat, braucht keine Feinde mehr“ um das Renovieren geht, eins gilt in seinen Büchern immer:

„Geteiltes Leid ist halbes Leid.“

Schließlich haben wir doch alle schon Mal stundenlang auf Godot… ähm, den Handwerker gewartet. Bzw. sind in der Zeit tausend Mal an der eigenen Haustür klingeln gewesen, nur um sicher zu gehen dass die Klingel nicht kaputt ist. Noch zehn Mal den Kalender kontrolliert, in der Hoffnung dass man vielleicht selber blöd war und die Uhrzeit falsch notiert hat… aber NEIN, Stopp! Wir sind nicht selber schuld!

Und Ralf erzählt uns warum. In diesem Sinne ist „Schmitz‘ Häuschen“ schon fast kein „lustiges Taschenbuch“ mehr, sondern ein Selbsthilfebuch für jeden, der gerade am Umbauen ist, oder es in Zukunft vor hat. Falls es in Zukunft vor euch liegt, tut euch selber einen Gefallen: investiert erst mal in dieses Buch, und überlegt euch nochmal ob ihr nicht doch lieber die Wohnung oder das Haus verschrotten und woanders hinziehen wollt. Die Investition wird sich lohnen.

Für jeden anderen: wenn ihr ein Buch sucht, dass euch beim Lesen zum Dauergrinser macht, und zwar so dass ihr es erst am Muskelkater im Gesicht merkt, solltet ihr „Schmitz‘ Häuschen“ lesen. Ich würde euch alle drei Bücher von Ralf empfehlen. Vor allem würde ich empfehlen sie in der Öffentlichkeit zu lesen. Die Blicke von anderen, wenn man mal wieder laut los prusten muss, weil man sich das Lachen nicht länger verkneifen kann, sind einfach göttlich.

Einer kleiner Mini-Minuspunkt den ich noch in jedem von Ralfs Büchern gefunden habe, ist das „Sie“. Ralf ist so so sympathisch, und das Buch liest sich eigentlich, als würde ein Freund einem die Geschichten erzählen. Wenn da diese (fast typisch deutsche) höfliche Distanz durch die Anrede mit „Sie“ nicht wäre. Da stolpere ich jedes Mal drüber. Es ist einfach seltsam, von Ralf, der ja auch noch älter und erfahrener ist, gesiezt zu werden.

Also, lieber Herr Schmitz, wenn Sie ihr nächstes Buch schreiben, können Sie mich gerne duzen. Schließlich siezt man sich ja auch bei der 4. Verabredung (hoffentlich) nicht mehr…

p.s.: hier geht’s zur Leseprobe, mit Auszügen aus verschiedenen Kapiteln…

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