„Gänsehaut: Die Puppe mit dem starren Blick“ von R. L. Stine

Feb 4, 2016 | 3 von 5, Bücher, Rezensionen | 0 Kommentare

Seit kurzem ist der „Gänsehaut“ Film in den Kinos. Darin spielt Jack Black den Horror-Autor R. L. Stine und alle Monster/Kreaturen die er jemals in Büchern erfunden hat entkommen den Seiten und bedrohen die Stadt. Passend dazu gibt es nicht nur ein Filmbuch (erscheint am 10.02.2016), sondern auch die alten Kurzgeschichten von R. L. Stine wurden vom cbj Verlag neu aufgelegt. Ich durfte die #4 der ReiheDie Puppe mit den starren Blick“ lesen und seien wir mal ehrlich, wer hat keine Angst vor gruselig dreinblickenden Bauchrednerpuppen?

R. L. Stine - Gänsehaut - die Puppe mit dem starren Blick

„Als die Zwillingsschwestern Lindy und Kris eine Bauchrednerpuppe im Müll finden, beschließt Lindy sie mit nach Hause zu nehmen und sie Slappy zu nennen. Und plötzlich dreht sich alles nur noch um Lindy und Slappy. Deswegen beschließt Kris, sich auch eine Puppe zuzulegen. Doch kaum ist diese im Haus, geschehen seltsame Dinge, böse Dinge, für die es keine Erklärung zu geben scheint. Oder doch?“

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Tja, was soll ich anderes tun außer mich dazu zu bekennen? Ich hatte bis jetzt noch nie ein R. L. Stine Buch gelesen. Fear Street und Gänsehaut waren mir durchaus ein Begriff, und auch wie begeistert manche von den Serien, mit denen sie aufgewachsen sind, sind. Aber an mir ging das irgendwie vorbei. Dabei liebe ich doch Horrorgeschichten sehr gerne. Da die Geschichten aber auch schon so um 1993 erschienen sind, habe ich eine Ausrede, ich war gerade mal 2 Jahre alt. ;)

Gerade hatte sie den ersten Schritt getan, da streckte Slappy seinen Arm aus und packte ihr Handgelenk.

Falls ihr auch zu jung seid und die Gänsehautreihe oder R. L. Stine nicht kennt: die Bücher haben alle nur knapp über hundert Seiten, und sind quasi Horrorkurzgeschichten für Jugendliche/Kinder. Deswegen stehen auch immer Jugendliche und Kinder im Mittelpunkt (zusätzlich zu den Kreaturen natürlich).

Und da kommen wir auch schon zu meinem ersten „Problem“. Die Jugendlichen/Kinder die bei „Die Puppe mit dem starren Blick“ im Mittelpunkt stehen sind die Zwillinge Lindy und Kris. Ich konnte die beiden überhaupt nicht einschätzen, es kommt noch nicht ein mal richtig raus, ob es denn nun Jugendliche oder Kinder sind. Das mich das beim Lesen gestört hat liegt aber wahrscheinlich auch nur daran, dass ich nicht mehr die richtige Zielgruppe für die Bücher bin.

Als „Erwachsener“ liest man eben anders, man sieht mehr, hinterfragt mehr. Ich weiß genau, dass ich das Buch abgöttisch geliebt hätte als ich in dem richtigen Alter war. Die beiden Mädels wären mir ziemlich egal gewesen, ich hätte mich auf Slappy und Mr. Wood (die beiden Bauchredner Puppen) fokussiert und jedem mit der Geschichte ein Ohr abgekaut. (Ja, so ein nerviger Leser war ich damals. ;) )

„Lass mich raus! Lass mich raus!“, rief sie. Die gedämpfte Stimme drang aus dem Schrank heraus.

Was mich aber damals bestimmt auch gestört hätte ist, dass der eigentliche Spaß, die eigentliche „Gänsehaut“ mit den Puppen erst dann einsetzt, wenn die Geschichte schon fast vorbei ist. Bei 125 Seiten irgendwie enttäuschend, denn die ersten 60 Seiten plätschern so ein bisschen vor sich hin und enden mit einem für mich enttäuschenden „Plot Twist“ (wenn ich mehr dazu sagen würde, würde ich spoilern). Ich hätte mir gewünscht, dass das ganze Buch so gewesen wäre wie die letzten 60 Seiten. Dann hätte ich auch als „Erwachsene“ mehr Spaß gehabt.

Nichtsdestotrotz, wenn ihr selber noch jung seid, oder ein Buch für eure Kinder/Geschwister/Neffen sucht, ist die Gänsehaut Reihe perfekt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man damit Kinder/Jugendliche fürs Lesen begeistern kann. Ich werde das Buch selber an jüngere Leser weiterverschenken.

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Für mich persönlich war es etwas enttäuschend, vor allem wo man von R. L. Stine immer nur Gutes hört und ich mit hohen Erwartungen und viel Vorfreude an die Sache rangegangen bin. Es ist ein Hype, der nur bedingt gerechtfertigt ist. Schade.

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Meine Bewertung: 3/5

"Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers

Klappentext:

Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär (Untertitel: „Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären, mit zahlreichen Illustrationen und unter Benutzung des Lexikons der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller.“) ist der erste Zamonien-Roman von Walter Moers (Erstausgabe: 1999). Moers schildert hier das Leben seines Protagonisten Käpt’n Blaubär und wendet sich dabei im Gegensatz zu den Käpt’n Blaubär-TV-Episoden in der Sendung mit der Maus nicht nur an Kinder, sondern ebenfalls an erwachsene Leser.

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"Die Seiten der Welt" von Kai Meyer

Klappentext:

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.

Noch weiß sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schwebt. Denn Furias Familie wird von mächtigen Feinden bedroht - und die trachten auch ihr nach dem Leben. Der Kampf gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher beginnt.

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"Das Mädchen" von Stephen King

Klappentext:

"Um zehn Uhr sitzt Trisha noch im Auto ihrer Mutter. Um halb elf hat sie sich im Wald verirrt. Um elf Uhr versucht sie, sich nicht zu fürchten. Nicht daran zu denken, dass Leute, die sich verirren, vielleicht nie mehr zurückkehren.

Hunger und Durst, Insekten und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit – Trisha hat dem Grauen der Wälder wenig entgegenzusetzen.

Und vor allem nicht dem, was sich aufgemacht hat, sie heimzusuchen …"

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"Tintenherz" von Cornelia Funke

Klappentext:

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor ...

Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

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