„Das Mona Lisa Virus“ von Tibor Rode

Jun 13, 2016 | 3 von 5, Bücher, Rezensionen | 0 Kommentare

Ach menno. Ich wollte so viele tolle Dinge schreiben. Über die Handlung, den Aufbau, die Schauplätze, ja sogar über das Hörbuch. Aber kennt ihr das, wenn euch das Ende bzw. die Auflösung des Rätsels das ganze Buch mies macht? Wenn die Enttäuschung alle guten Gefühle überschattet, die vorher beim Lesen durchaus vorhanden waren?

So ging es mir bei „Das Mona Lisa Virus“. Ich bin mit riesigen Schritten durch das Buch gewandert, habe 2/3 davon in einem Tag durchgesuchtet, mir extra noch das Hörbuch bei Audible gekauft, damit ich während Hausarbeit etc… die Geschichte weiter verfolgen kann. Und dann hat es mich bitterlich enttäuscht und mit so einem „meh“ Gefühl zurückgelassen.

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Danke an Bastei Lübbe und BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung ist und bleibt immer meine Eigene.


„Das Mona Lisa Virus“ von Tibor Rode

Das Mona Lisa Virus von Tibor Rode

„In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint…“

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Meine Meinung

Dabei hat alles so gut angefangen. „Das Mona Lisa Virus“ hat viele verschiedene Handlungsstränge, jeder Strang für sich super ausgearbeitet, spannend und interessant. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir immer dabei hilft schnell durch ein Buch durchzukommen. Der „nur noch ein Kapitel“ Effekt, würde ich das mal nennen.

Tibor Rodes Schreibstil liest sich auch sehr einfach und flüssig und auch die vielen Perspektivwechsel schafft er gut, sodass ich nie das Gefühl hatte den Faden verloren zu haben. Auch im Hörbuch nicht, denn die Sprecherin Tanja Geke ist richtig genial. Sie spielt mit verschiedenen Stimm- und Tonlagen, so geschickt, dass man auch in Actionszenen mit vielen Personen keine Kopfschmerzen bekommt. Selten höre ich das Hörbuch lieber, als das Buch zu lesen. Mit Tanja Geke war das aber so. Ich werde sie definitiv im Auge behalten und mir als nächstes „Das Kind“ von Sebastian Fitzek als Hörbuch holen. Das liest sie nämlich auch.

Schönheitsköniginnen in Mexiko, Bienenköniginnen hier. Und er mittendrin. [] Er war eben ein moderner Ritter und immer dort, wo Königinnen seine Hilfe brauchten.

(S.77/78)

Aber zurück zu „Das Mona Lisa Virus“. Ihr habt es am Anfang der Rezension vielleicht schon gemerkt, mir fallen nur ganz sachliche Dinge ein, die an dem Buch gut waren. Gefühlsmäßig hat es mich einfach nur enttäuscht zurückgelassen.

Am Anfang konnte mich wirklich jede einzelne Handlung in den Bann ziehen. Das Bienensterben, die entführten Schönheitskönigin, der Diebstahl einer falschen Mona Lisa, ein Computer Virus der alle schönen Frauen hässlich macht… ich habe Fingernägel kauend Seite um Seite verschlungen, weil ich wissen wollte wie der Autor die ganzen Dinge am Ende ineinander greifen lässt, denn das schien für mich unmöglich.

Vielleicht war dann einfach meine Erwartungshaltung zu hoch, als das Ende kam. „Hat er jetzt wirklich so ein einfaches/lapidares Motiv?“ habe ich mich gefragt. „Und wo ist eigentlich die Erklärung zu dem Rathaus? Und wieso denn jetzt doch?“ So viele Fragen, so ein spannendes Mysterium viel zu unspektakulär zu Ende gebracht. Mich hat die Auflösung der ganzen Rätsel einfach nur enttäuscht.

Ich vergebe trotzdem drei Sterne, irgendwie war es ja eine tolle Idee die solide umgesetzt wurde. Vielleicht reicht anderen Lesern auch die Auflösung am Ende. Mir war es zu wenig.

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Meine Bewertung: 3/5

"Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers

Klappentext:

Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär (Untertitel: „Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären, mit zahlreichen Illustrationen und unter Benutzung des Lexikons der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller.“) ist der erste Zamonien-Roman von Walter Moers (Erstausgabe: 1999). Moers schildert hier das Leben seines Protagonisten Käpt’n Blaubär und wendet sich dabei im Gegensatz zu den Käpt’n Blaubär-TV-Episoden in der Sendung mit der Maus nicht nur an Kinder, sondern ebenfalls an erwachsene Leser.

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"Die Seiten der Welt" von Kai Meyer

Klappentext:

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.

Noch weiß sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schwebt. Denn Furias Familie wird von mächtigen Feinden bedroht - und die trachten auch ihr nach dem Leben. Der Kampf gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher beginnt.

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"Das Mädchen" von Stephen King

Klappentext:

"Um zehn Uhr sitzt Trisha noch im Auto ihrer Mutter. Um halb elf hat sie sich im Wald verirrt. Um elf Uhr versucht sie, sich nicht zu fürchten. Nicht daran zu denken, dass Leute, die sich verirren, vielleicht nie mehr zurückkehren.

Hunger und Durst, Insekten und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit – Trisha hat dem Grauen der Wälder wenig entgegenzusetzen.

Und vor allem nicht dem, was sich aufgemacht hat, sie heimzusuchen …"

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"Tintenherz" von Cornelia Funke

Klappentext:

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor ...

Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

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